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Januar 2005

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Das aktuelle Journal für den Italien-Tourismus


Toskana: Orte hebräischer Präsenz
A.C.




Livorno: Der heilige Schrein der Synagoge
(Foto: Archiv TCI )

Florenz: Hebräisches Museum
(Foto: Archiv TCI)

(Terra Italia) – Die Vereinigung der Toskana unter den Medici begünstigte die Ansiedelung jüdischer Gemeinden in Florenz, Siena, Prato, Livorno und Pisa. Aber auch in den kleinen Zentren um Grosseto wie in Pitigliano, Sorano und Sovana fanden die israelitischen Flüchtlinge aus dem angrenzenden Kirchenstaat „Orte der Zuflucht“. Die hebräischen Banken erreichten ihre größte Verbreitung und Bedeutung zu Zeiten von Großherzog Cosimo I. (1537-74), der ihnen allerdings im Jahre 1571 die Kreditgeschäfte verbot, um damit die anti-jüdische Politik von Papst Pius V. zu unterstützen und der dann auch die beiden Ghettos in Florenz und Siena errichten ließ, wohin er sie verwies.

Der Führer „Luoghi ebraici in Toscana“ (hebräische Orte in der Toskana), der vom italienischen Touring Cub auf Englisch und Italienisch im November herausgebracht wurde, geht der hebräischen Präsenz über die Jahrhunderte nach und beleuchtet an Hand von Synagogen, Museen, Wohnvierteln und Straßen die Spuren einer Gemeinschaft, die einen hohen Beitrag zur Kultur und dem architektonischen und künstlerischen Erscheinungsbild der Region geleistet hat.

Ganz besonders interessant ist der Besuch in den Orten in der Provinz Grosseto, die in der Vergangenheit jüdische Präsenz aufwiesen. Obwohl die Landflucht dazu führte, dass die Israeliten von hier fort nach Florenz zogen, blieb die faszinierende Atmosphäre erhalten. Die Gemeinde Pitigliano hat 1995 die Synagoge aus dem 18.Jahrhundert modellgetreu wieder aufgebaut. Daneben wurde ein Museum eröffnet. Es gibt nun auch wieder den Backofen für das ungesäuerte Brot, das rituelle Bad (Mikwé) und den Raum mit der Metzgerei. In den Läden tauchen wieder traditionelle Lebensmittel und koschere Weine auf. Im Sommer finden jüdische Feste und Veranstaltungen statt.

Der Führer steht nicht zum Verkauf an. Man erhält ihn kostenlos bei den örtlichen Tourismusbüros der Toskana.

Info:
www.regionetoscana.it
www.primapaginatoscana.it
www.retetoscana.it

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Condé Nast Johansens Führer 2005
A.D.






Comer See bei Bellagio (Foto: Villa Serbelloni)


 
(Terra Italia) – Der auf Englisch, Französisch und Deutsch verfasste neue Führer 2005 (Condé Nast Johansen’s Recommended Hotels & Spas Europe and Mediterranean) stellt 365 Hotels aus Europa und dem Mittelmeerraum vor. Die Anzahl der im Führer beschriebenen italienischen Hotels steigt auf 90, 30 mehr als im Vorjahr.
Insgesamt gibt es 122 Newcomer, viele von ihnen aus den neu in die Gemeinschaft eingetretenen Länder wie Zypern, Estland, die Tschechische Republik, die Slowakei und Ungarn.

Die Orte sind nach Staat, dann Region in alphabethischer Reihenfolge geordnet. Zu jedem Hotel gibt es drei Fotos, auf denen die hervorstechendsten Merkmale deutlich werden. Eine kurze Beschreibung in drei Sprachen (Englisch, Französisch und Deutsch) ist den Bildern beigefügt und darunter sind mit Symbolen die angebotenen Dienstleistungen in einem praktischen Verzeichnis aufgeführt.

Condé Nast Johansens Führer gehört zu den wichtigsten Reihen unter den Führern, wo Hotels von besonderer Schönheit und weltweitem Ansehens vereint sind. Die Qualitätsgarantie der vorgestellten Hotels wird durch die jährliche Kontrolle seitens fünfzig Inspektoren gewährleistet, die sie nach übereinstimmenden Gütekriterien beurteilen.

Hier fünf Titel der Reihe: Recommended Hotels Great Britain & Ireland; Recommended Country Houses, Small Hotels & Traditional Inns Great Britain & Ireland; Recommended Hotels, Inns & Resorts North America, Bermuda, Caribbean, Pacific, Mexico; Recommended Venues for Business Meetings, Conferences and Events und Recommended Hotels & Spas Europe and Mediterranean.

Auf dem Deckblatt des Führers von 2005 finden wir das Foto des Grand Hotel Villa Serbelloni, die in Bellagio am Comer See gelegen ist. Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Villa ist auf einem Vorgebirge erbaut und thront über den beiden Ausläufern des Sees. Eine von Natur aus großartige Lage, die die Atmospäre von „Grandeur“ und Luxus noch zusätzlich steigert, wie sie sich im Inneren durch die mit Fresken versehenen Decken, die antiken Möbel und die wertvollen Teppiche präsentiert.
Nach einer Umfrage der Federalberghi zeigten fast alle Typologien ( Meer, Gebirge, Dienstreisen) in der Zeit von Januar bis Oktober einen deutlichen Rückgang bei den Buchungen. Ausgenommen waren nur die Kunststädte und die Orte an den Seen.
In Condé Nast Johansens Führer von 2005 werden neun Charme-Hotels am Comer See, Garda-See und Lago Maggiore vorgestellt. Nur unweit vom Ufer des einzigen großen Binnensees Italiens, dem Trasimeno-See, befindet sich das Relais Alla Corte del Sole, das im 15. Jahrhundert ein Kloster war und das sich die Stille dieser ehemaligen Bestimmung bewahrt hat.

Info:
www.johansens.com
www.villaserbelloni.com
www.cortedelsole.it





Relais Alla Corte del Sole


 


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Florenz: Afrikanische Kunst im Museo di Storia Naturale
Elke Christmann

Aus etwa ein Dutzend Staaten stammen die mehr als 130 Werke afrikanischer Künstler, die bis 6. März 2005 bei freiem Eintritt im Palazzo Pazzi Ammannati zu sehen sind. Etwa 20 Künstler, meist aus Schwarz-Afrika, geben ein vielseitiges und eindruckvolles Bild ihres Kontinents.



Djesse (Kongo):
Für das Leben (2004)
(Foto: Museo di Storia Naturale)

Cheff Mwai (Kenia):
Zwei Mau Mau-Frauen (1952-63)
(Foto: Museo di Storia Naturale)

Florenz (Terra Italia) – Kultur muss nicht immer teuer sein, nicht einmal im hoch-touristischen Florenz. Wer ethnische Kunst liebt, kann dem Erdteil nachspüren, in dem laut archäologischer Funde vor mehr als 200 000 Jahren der „homo sapiens“ seinen Ursprung hatte. So soll denn die Ausstellung auf die Bedeutung des kulturellen Erbes dieses Erdteils hinweisen, das bei Kunsthändlern und Aktionen eher wenig vertreten ist. Oft werden die Erzeugnisse auf Straßen und Märkten angeboten und erzielen dementsprechend weniger hohe Preise. Die Ausstellung belegt, dass dies nicht so sein muss, wie die Höchstpreise der Werke von Georges Lilanga (Tansania) bei Sotheby’s in London belegen.

Die Darstellungen sind von vitaler Energie, die sich in Farbe und Form übertreffen. Ob Totem, Fetische, archaische Idole oder Symbole, wie sie noch in den Dörfern bei verschiedenen Stämmen lebendig sind, Rückgriffe auf Zeiten des Kolonialismus, Hungersnot, Aids und Erhalt der Fauna – die Themen spiegeln die kulturelle Identität des afrikanischen Kontinents. Damit wird die Ausstellung zum Sprachrohr einer Kultur, die europäische und amerikanische Künstler von Picasso bis Warhol maßgeblich beeinflusst hat.

Die Ausstellung wird betreut von Luca Faccenda und Marco Parri, der 216 Seiten umfassende, farbige Katalog in italienischer, französischer und englischer Sprache enthält eine Einleitung von Lara-Vinca Masini und Brunetto Chiarelli (Giunta, Firenze).

Info:
„Africani in Africa“
Palazzo Pazzi Ammannati, Saloni Mostre del Museo di Storia Naturale dell’Università di Firenze; Borgo degli Albizi 28, 50122 Firenze
Tel.:+39 055 240277
Geöffnet: 10-13 Uhr und 15-19 Uhr; Montags geschlossen
Eintritt frei

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Friaul: Weine und Winzerbetriebe im antiken Ambiente des Grave-Gebietes
Paolo Gianfelici

Sowohl für Weiß- als auch für Rotweine sieht das Jahr 2004 nach einem interessanten Jahrgang aus. Der Reiseweg „Dalle acque alle colline“ (Von den Gewässern bis hin zu den Hügeln) geht von der Villa Manin bis nach Spilimbergo, der Hauptstadt des dekorativen Mosaiks.



Castello di Arcano
(Foto: D.Fusaro-Consorzio Friuli Grave)

(Foto: D.Fusaro-Consorzio Friuli Grave)

(Terra-Italia) – Der Landstrich um den Fluss Tagliamento wird „Le Grave“ (hier: schwere Steine) genannt, ein Hinweis auf das kalkhaltige Dolomitengestein, das die Wasserläufe dem Berg entreißen und mit sich ins Tal führen. Im Grave-Gebiet werden herausragende Weine produziert, an Weißweinen Tocai Grinlano und Chardonnay, an Rotweinen Rosso Friuli Grave, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Refosco aus dem Peduncolo rosso. Die Lagerung der Steine (le grave) zu Füßen der Rebstöcke wirkt sich günstig auf die Reifung der Trauben aus: am Tag nehmen sie Wärme und Licht auf und nachts geben sie die angereicherte Energie wieder her.
Der Jahrgang 2004 verspricht interessant zu werden: Die Winzer erwarten hervorragende Weißweine, reich an Aroma und Gehalt, aber nach Ansicht der Experten ist auch für die Rotweine mit großartigen Überraschungen zu rechnen.

Will man die von den Bergen bis ans Meer reichenden Weinanbaugebiete, besser kennen lernen, dann muss man in den Provinzen Udine und Pordenone den Weinkellern einen Besuch abstatten, die Weine probieren und erwerben und dabei interessante Orte in Augenschein nehmen.

Da bietet sich zum Beispiel der Reiseweg „Dalle acque alle colline“ an. Ausgangspunkt ist das Städtchen Coldroia, das mitten im Gebiet des Doc Friuli Grave gelegen ist. Von dort aus besichtigt man die Villa Manin von Passariano, eine vezianische Villa und Wohnsitz der Familie Manin (www.villamanin.com). Sie entstand Mitte des 17.Jahrhunderts auf Veranlassung von Ludwig I. Manin. Sie stellt eine malerische Anlage dar mit Blick auf das ländliche Friaul. Im Jahre 1797 beschloss Bonaparte, die Villa zum Hauptquartier der siegreichen Franzosen zu machen und am 17.Oktober kam es zur Unterzeichnung des Vertrages von Campoformio, der das Ende der venezianischen Republik besiegelte.

Sehenswert auch die Weinkellerei Pietro Pittaro und das Weinmuseum (www.vignetipittaro.com). Die Weinkellerei verfügt über ein Weinmuseum von 600 Quadratmetern, das sich in drei Abteilungen aufteilt: Glass Collection, Glass Wine Collection Arts und Crafts of Wine. In der ersten Abteilung findet man mehr als hundert historische Gläser mitteleuropäischen Ursprungs, im Biedermeierstil und venezianischer Produktion. Die zweite widmet sich der Geschichte des Weines und des Glases. Der Rundgang führt zu einer Brücke über den Räumlichkeiten des Weinkellers und endet mit der Ausstellung von Etiketten und Accessoires, die zu Flaschen, Abfüllpumpen, antiken Weinfässern und traditionellen Geräten gehören, wie sie in den Weinbergen benutzt werden.

Weiterhin lohnt sich die Besichtigung des historischen Dorfes Valvasone mit einer mittelalterlichen Anlage, die als wichtige Festung auf etwa mittlerer Höhe des Tagliamento erbaut wurde (www.valvasone.p.n.it). Interessant weiter der Castello di Cosa und die Weinkellerei Gian Franco Furiari (info@castelcosa.com), sowie die Mosaikschule und die Stadt Spilimbergo, die als Hauptstadt des dekorativen Mosaiks gilt, dessen Tradition auf römische und byzantinische Wurzeln zurückgeht. Das alte, mittelalterliche Dorf ist fast vollständig erhalten (www.scuolamosaicistifriuli.it und www.spilimbergo.com).

An Weinkellern sollten noch genannt werden:
Cantina i vini di Emilio Bulfon (www.bulfon.it)
Cantina Alessandro Vicentini Orgnani (vicentiniorgnani@libero.it)
Cantina Arcania im historischen Ort des Castello di Arcano, in deren Nähe sich im Gebiet Magagna ein Storchenreservat befindet (www.castellodiarcano).

Für allgemeine Informationen wenden Sie sich bitte an: www.docfriuligrave.com



Museo del Vino
(Foto: D.Fusaro-Friuli Grave)

Museo del Vino
(Foto: D.Fusaro-Friuli Grave)

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Urbania: Die Hexe Befana ist die gute Fee der italienischen Kinder
Elke Christmann

Vom 2. bis 6. Januar findet jährlich im historischen Zentrum von Urbania das „Festa nazionale della Befana“ statt, ein Eldorado für Kinderherzen und Junggebliebene.

Urbania (Terra Italia) – Nicht Weihnachten ist das Fest der Geschenke bei italienischen Kindern, sondern der 6. Januar, wenn die freundliche Hexe Befana mit einem Lächeln auf den Lippen auf ihrem Besen reitend durch den Kamin fährt und die Strümpfe mit ihren Gaben füllt. Doch ihr Sack enthält nicht nur Süßigkeiten und Spielzeug, denn das bekommen nur die braven Kinder. Für die Ungehorsamen hält sie schwarze Kohle bereit, denn schließlich sollen die Kinder das folgende Jahr auch recht artig sein.

Zu Hause ist die Befana in Urbania und hier bereitet man ihr auch ein großartiges Fest, was mehrere Tage andauert. Da gibt es viele kreative Tätigkeiten für die Kinder (Keramik, Drucken, Malen auf Stoff, usw.), Kasperletheater und musikalische Darbietungen. Eine Tour mit dem Mountainbike ist auch vorgesehen, aber vor allem interessieren natürlich die vielen Geschenke, die hübsch verpackt sind.

Für die Erwachsenen werden Vorträge über traditionelle Spiele angeboten, Weinproben im Weinkeller des Palazzo Ducale von Urbania, aber auch Museums- und Krippenbesichtigungen. Eine wirklich schöne Angelegenheit für ein kinderfreundliches Nach-Weihnachten im historischen Umfeld!!

Info:
infofestadellabefana@libero.it





Die Befana von Urbania
(Foto: A.Gamberini)


 


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La Spezia: Präsentation der unveröffentlichten Konzerte von Johann S. Mayr in Porto Lotti
L.M.






Porto Lotti (Foto Porto Lotti)

Porto Lotti (Terra Italia) – Der Passagierhafen Lotti befindet sich – im Schutze von zwei Molen im östlichen Teil des Golfs von La Spezia, im Bereich von San Bartolomeo Pagliari. Der Wasserspiegel weist zahlreiche Landungsstege auf, an denen bedeutende Yachten und Superyachten vor Anker liegen. Beim Näherkommen erkennt man in der Höhe einen begrünten Hügel mit einer antiken Villa und unten ein großes, weißes Gebilde. Diese Stelle ist der ideale Ausgangspunkt, um die Küste der Cinque Terre mit den Gemeinden Riomaggiore, Manarola, Corniglia. Vernazza und Monterosso per Schiff zu erkunden.

Die Società dei Concerti von La Spezia hat nun kürzlich in Porto Lotti eine CD (Herausgeber Tactus) vorgestellt, die den beiden Konzerten in C-Dur für Klavier und Orchester von Johann Simon Mayr (1763-1845) gewidmet ist, dem bayrischen Komponisten, der lange Zeit in Italien gelebt hat. Der Pianist Piero Barbareschi hat die Manuskripte in der Biblioteca Civica von Bergamo wieder gefunden.
Die unveröffentlichten Konzerte von Mayr, der der Maestro von Gaetano Donizetti war, erinnern – bei gebührender Relation – an die Musikstücke der großen österreichischen Meister der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts. Auch wenn die Konzerte nicht in der wichtigsten Zeit komponiert wurden, ist das Zuhören auf jeden Fall noch zwei Jahrhunderte nach ihrer Entstehung eine echter Genuss.

Eine großartige Initiative des Yacht-Clubs Porto Lotti. Ein Passagierhafen ist nicht nur eine Anlegestelle, sondern auch ein Ort der Begegnung und der Kultur.

Info:
www.portolotti.com
www.laspezia.net



(Foto Porto Lotti)

(Foto Porto Lotti)


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Rom: Hotel Barocco
Ilia Antongini

Ein reizvolles, mit kostbaren Stoffen ausgestattetes Heim im historischen Zentrum von Rom. Das Hotel liegt bei der Fontana del Tritone auf der Piazza Barberini, ein großartiges Beispiel barocker Kunst. Erlesenes Design bei den Zimmern und Sorgfalt bei den Details. Liebliche Blumensträußchen liegen auf den Bademänteln und die Wäsche duftet nach natürlichen Aromen.




Rom (Terra-Italia) – Das kürzlich erneuerte Hotel Barocco liegt im Herzen des alten Rom, wenige Schritte entfernt von der Piazza Barberini und der Piazza di Spagna, dem Trevi-Brunnen und den berühmten Einkaufsstraßen. Klein und faszinierend schaut es zwischen den majestätischen Palazzi hervor, die es umgeben. Es ist idealer Ausgangspunkt, um die Schönheiten Roms zu entdecken.
Man könnte es als ein Schmuckstück unter den Hotels bezeichnen wegen seines besonderen Designs und der exklusiven Eleganz, die den nur 32 Zimmern und 5 Suiten auf sechs Etagen innewohnt. Jedes Zimmer unterscheidet sich von den anderen durch seine Form und Anordnung. Der Gast, der in diesem Hotel wohnt, nimmt mit Erstauen die für ihn vorgesehenen Überraschungen wahr. Liebliche Blumensträußchen sind an den Bademänteln angebracht und die Wäsche duftet wie in früheren Zeiten nach natürlichen Aromen.

Das Hotel Barocco wurde 1991 eröffnet und es zeichnet sich durch den freundlichen Empfang aus, den man den Gästen bereitet, und durch die Eleganz der Räume, in denen man sich entspannen und sich den wohlschmeckenden Drinks, die der Barman zubereitet, hingeben kann. „ Jeden Augenblick der Sinnenbefriedigung zu leben, jedes Mal zauberhafte Orte entdecken, die Zeit mit leichtem Schritt durchschreiten. Dies ist die einzig richtige Art zu reisen, um dem Leben die beste Seite abzuringen“. Eben diese Philosophie zeichnet dieses Hotel aus und so gelingt es hier, den Gästen das Vergnügen zu schenken, durch die Sublimierung der fünf Sinne zu leben. Tast-, Geruchs-, Hör-, Seh- und Geschmacksinn werden im Laufe des Aufenthaltes in diesem Hause ständig angeregt.

Das Umfeld des Hotels ist durchdrungen von der Geschichte und Kultur Roms. Das Hotel blickt auf die Piazza Barberini, eine der berühmtesten Plätze Roms. Der Platz wird beherrscht von der prächtigen und majestätischen Fontana del Tritone, die 1643 von Bernini geschaffen wurde. Das bidhauerische Werk besteht aus vier Delphinen, die zwei Muscheln stützen, auf denen ein Lurch ruht, der aus der Muschel, die er in der Hand hält, Wasser bläst. Dieser Brunnen ist ein deutliches Beispiel für den römischen Barock. Wenige Schritte vom Hotel entfernt kann man im Palazzo Barberini die Nationalgallerie antiker Kunst besichtigen, die das berühmte Gemälde „La Fornarina« beherbergt.
Zudem erreicht man in nur fünf Minuten zu Fuß die Via Veneto, die in der ganzen Welt durch Fellinis Film „La Dolce Vita« berühmt wurde.

Info:
Hotel Barocco, Piazza Barberini, 9 (Eingang von der Via della Purificazione, 4)
Tel.:+39 06 4872001 und Fax: +39 06 485994
Das Hotel liegt unweit von Stazione Termini und von der Untergrundbahn und ist deshalb sowohl für Zug-, als auch für Flugreisende bestens geeignet. Für Gäste mit eigenem PKW steht eine Vertrags-Garage zur Verfügung.



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